! Vorsichtsmassnahmen !
Bevor sie irgendeine Mischung auf diesen Seiten anwenden, lesen Sie bitte die
folgenden Empfehlungen sorgfältig durch, um unerwünschte Wirkungen
zu vermeiden. Aromaöle haben selten negative Begleiterscheinungen, doch
bei bestimmten Personengruppen kann das Wohlbefinden beeinträchtigt werden
oder gar Schaden angerichtet werden.
- Bitte befolgen Sie unbedingt die Dosierungsangaben der Rezepte! Bei zu starker Dosierung oder zu häufiger Anwendung kann es zu Hautirritationen
oder Schleimhautreizungen kommen. Das Nervensystem kann überreizt werden.
- Nehmen Sie keine ätherischen Öle ein! Eine
orale Einahme sollte nur nach Absprache mit einem Aromatherapeuten oder
einer anderen entsprechend ausgebildeten Fachperson erfolgen. Auf
diesen Seiten sind bewusst keine Rezepte zur Einnahme zu finden, diese
sollen vom Therapeuten verschrieben werden.
- Bewahren Sie die Essenzen ausser Reichweite von Kindern auf! Den
Inhalt eines Fläschchens auszutrinken kann lebensgefährlich sein.
Zum Glück ist der Geschmack eines konzentrierten Öls so intensiv,
dass ein Kind schon den ersten Tropfen wieder ausspuckt. Bei Verdacht einer
Vergiftung durch Aroma-Essenzen kontaktieren Sie in der Schweiz das
Toxzentrum : Telefonnummer 145
- Gelangen ätherische Öle in die Augen, sollten Sie diese nie mit fetten Ölen ausspülen,
das würde das Eindringen dieser in die Schleimhäute und in
das Auge beschleunigen. Deshalb müssen ätherische Öle
immer mit reichlich Wasser ausgespült werden.
- Personen, welche unter Epilepsie leiden, sollten ätherische
Öle und Mischungen davon nur mit Absprache ihres behandelnden Arztes
anwenden. Rosmarin, Kampfer, Ysop, Zeder, Salbei und Fenchel dürfen nicht
benutzt werden, diese Öle können einen Anfall auslösen.
- Personen mit Bluthochdruck müssen auf Salbei, Rosmarin, Tymian
und Ysop verzichten, diese Öle können den Gesundheitszustand verschlechtern.
Im Zweifelsfalle kontaktieren Sie Ihren behandelnden Arzt.
- Allergikern wird empfohlen, vor der Anwendung einer neuen Essenz
oder Mischung einen Test zu machen. Dazu wird ein Tropfen des Öls in
die Armbeuge gegeben. Wenn sich eine starke Rötung zeigt, oder es zu
Nesselbildung kommt, soll man darauf verzichten. Zeigt sich innerhalb von
24 Stunden keine Reaktion, ist die Anwendung unbedenklich.
- Hautreizend können zudem folgende Öle sein : Basilikum,
Fenchel, Kiefernnadel, Melisse, Pfefferminze, Thymian, Teebaum, Verbene, Zimtblatt,
Zitrone und Zitronengras. Empfindliche Personen und Allergiker sollten auf
diese Öle in Massage- oder Badezubereitungen verzichten.
- Wenn Sie sich in homöopathischer Behandlung befinden, sollten
sie auf die Verwendung von Kampfer, Eukalyptus, Minze und Kamille verzichten.
Die Öle können die Wirkung der homöopathischen Mittel beeinträchtigen
oder sogar ausschalten.
- Gebrauchen Sie ätherische Öle niemals unverdünnt auf der Haut. (Ausser Lavendel und Teebaum) Verdünnen Sie das Öl
immer mit einem Trägeröl.
Für Schwangere gelten ebenfalls spezielle Vorsichtsmassnahmen.
(Bald steht Ihnen eine ausführliche Seite
zur Verfügung...)
Bei Kindern ist ebenfalls Vorsicht geboten. Eine Seite über Erkältungen
bei Kindern und geeignete Rezepte dafür finden Sie hier.
(Weitere Information über die Anwendung ätherischer Öle bei Kindern
folgen bald..)