Schlafbeschwerden


Wie bei Erwachsenen sind auch bei Babys, Kleinkindern und Schulkindern Schlafprobleme weit verbreitet.
Offenbar hat mindestens eins von fünf Vorschulkindern gravierende und oft langwierige Schlafprobleme und die Hälfte bis drei Viertel aller Kleinkinder weisen zumindest eine Weile Schlafschwierigkeiten auf.  Bei Kindern bessern sich die Schlafprobleme meist mit zunehmendem Alter, wenn sie u.a. ihren Rhythmus im Bezug auf das Schlafen gefunden haben.
Als Ursache der Schlafstörungen kann oftmals ein vergangener, aufregender Tag oder eine Unruhe (Ängstlichkeit) bezüglich eines noch bevorstehenden Erlebnisses in Frage kommen. Die Schlafschwierigkeiten sind dann ein Ausdruck dafür, dass das Kind Mühe hat etwas zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen.
Das Zubettgehen ist immer auch mit einem Abschied von den Eltern verbunden, was kleineren Kindern oft Probleme bereitet. Das Kind sucht nach Sicherheit und Zuwendung. Vor allem im 3.- 4. Lebensjahr kann es vermehrt zu solchen Trennungsängsten kommen, denn in diesem Zeitraum wird dem Kind zunehmend bewußter, daß es eine ganz individuelle Persönlichkeit darstellt (von Mutter und Vater getrennt, mit denen es sich vorher noch sehr vereint gefühlt hat).
Hilfreich bei Schlafschwierigkeiten sind Rituale. Zubettgehen zur gleichen Zeit, mit dem gleichen Ablauf vermittelt dem Kind verlässliche Sicherheit und Geborgenheit. Es fällt ihm leichter, sich vom Tag zu verabschieden und sich zur Ruhe zu begeben. Man sollte sich Zeit nehmen für die Anliegen des Kindes und offen sein, wenn es über seine Erlebnisse, Bedürfnisse und Ängste erzählen will.
Eine abendliche Massage kann dem Kind helfen, seine Spannungen abzubauen und sich zu beruhigen. Sanfte und ruhige Bewegungen und die Nähe zu den Eltern und ein samtiger Duft helfen ihm, sich aufgehoben zu fühlen.
Einschlafschwierigkeiten, nächtliche Angstzustände, Alpträume und Probleme mit dem Durchschlafen kommen häufig vor im Kindesalter. Sollte das Kind aber längerfristig Schlafprobleme haben, am Tag kränklich, müde und unkonzentriert sein, dann ist es ratsam, einmal den Kinderarzt/Heilpraktiker darauf anzusprechen.


Entspannende Düfte für das Kinderzimmer für Kinder ab 12 Monaten:
"Sandmann", entspannend
1 Tropfen Lavendel
1 Tropfen Palmarosa
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"Bettmümpfeli", ausgleichend
1 Tropfen Benzoe
1 Tropfen Vanille
1 Tropfen Orange
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"Guten Abend", beruhigend
2 Tropfen Bergamotte
1 Tropfen Mandarine
1 Tropfen Kamille römisch
1 Tropfen Lavendel

Die ätherischen Öle mit Wasser in einer Duftlampe im Kinderzimmer verdunsten lassen.


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Vorsicht: Duftlampen mit Teelicht immer ausser Reichweite von Kindern aufstellen! Im Kinderzimmer lieber eine elektrische Duftlampe verwenden!





Die "Guten Abend"-Mischung kann man auch in 50 ml süsses Mandelöl oder Jojobalöl geben und damit eine entspannende Massage machen.

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