Bay

Lateinischer Name
Weitere Namen
Familie
Pimenta racemosa
Westindischer Lorbeer, Pimenta acris, Bay St. Thomas
Myrtaceae, Myrtengewächse

 

Vorkommen
Beschreibung
Der Baybaum ist in Westindien heimisch. Auch in Guyana und in Venezuela ist er zu finden.
Der Baybaum ist ein wildwachsender, immergrüner Tropenbaum, der bis 8 m hoch wird und grosse, lederige Blätter und aromatische Früchte trägt.
Duft
Duftnote
frisch-würzig, süss-balsamisch, erdig, nelkenartig
Kopfnote
Duftintensität
Passende Öle
Leicht
Bayöl mischt sich gut mit Lavendel, Rosmarin, Geranie, Ylang-Ylang, Zitrus- und Gewürzölen.
Yang
Element
Erde

 

Körperliche Wirkungen

Die Wirkung des Bayölsl ist durchblutungsfördernd, adstringierend und antiseptisch. Es hat krampflösende, schleimlösende und schmerzlindernde Eigenschaften, und eignet sich bei Erkrankungen der Atemwege, bei Grippe und bei Infektionskrankheiten.

Besonders wirksam ist das Öl allerdings in der Haarpflege, wo es gegen Haarausfall, Kopfjucken, Schuppen und fettiges Haar angewendet wird. Ihm wird eine haarwuchsfördernde Wirkung nachgesagt.

Seelische Wirkungen

Der Duft wirkt wärmend und beruhigt bei Unruhe und Nervosität.

Anwendungen

Als bewährte Mischung gegen Erkältungen kann man in der Duftlampe je 5 Tropfen Bay und Zitronenöl verdunsten lassen.

Für schönen Glanz der Haare mischt man ein Shampoo aus 2 Tropfen Bayöl  und 1-2 EL neutraler Waschlotion. 

Vorsicht

Bayöl sollte massvoll gebraucht werden, da es die Schleimhäute reizt. Im Unterschied zum Lorbeer (laurus nobilis) scheint es jedoch keine Hautreizungen und Allergien zu verursachen.

Schwangere Frauen sollten dieses Öl meiden!

Wissenswertes und Spezielles

Der Baybaum wächst oft in unmittelbarer Nähe des Nelkenpfeffers. Das Öl wird durch Destillation der Blätter gewonnen und wird in der Aromatherapie eher selten verwendet. Es ist Bestandteil von altbewährten Haarkräftigungsmitteln.
 

© by Alexandra Schmid-Werren, 2006