Cistrose
|
||
|
Lateinischer Name
|
Weitere Namen
|
Familie
|
|
Cistus ladaniferus
|
Zistrose, Labdanum
|
Cistaceae, Zistrosengewächse
|
|
Vorkommen
|
Beschreibung
|
|
Der Cistrosenstrauch kommt ursprünglich
aus den gebirgigen Regionen um das Mittelmeer und aus dem Nahen Osten. Heute findet
man ihn vor allem in Südfrankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Marokko,
Zypern und im ehemaligen Jugoslawien.
|
Der Strauch ist etwa 3 m hoch und klebrig,
mit lanzettenförmigen Blättern, deren Unterseite weiss und flauschig
ist. Die Blüten sind weiss und duften.
|
|
Duft
|
Duftnote
|
|
krautig-würzig, balsamisch, warm,
moschusähnlich
|
Fussnote
|
|
Duftintensität
|
Passende Öle
|
|
Stark
|
Cistrosenöl mischt
sich gut mit Eichenmoos, Lavendel, Kamille, Bergamotte, Zitrone, Orange,
Neroli, Mandarine und Patschuli, sowie Sandelholz, Weihrauch und Immortelle.
|
|
|
Element
|
|
Wasser
|
Körperliche WirkungenSchon lange ist die adstringierende und tonisierende Wirkung des Cistrosenöls bekannt. Zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis und Ekzemen, sowie bei fettiger, unreiner Haut und schlecht heilenden Wunden ist es hervorragend geeignet. Cistrose wirkt antimirobiell und antiseptisch, entkrampfend und schleimlösend, weshalb es sich auch bei Bronchitis, Schnupfen und Menstruationskrämpfen sehr gut bewährt. |
|
Seelische WirkungenDer Duft wirkt wie Balsam auf die Seele, lässt Wunden heilen, die aus Trauer, tiefer seelischer Verletzung und unbewältigten Erlebnissen entstanden sind. Cistrose eignet sich sehr gut für Meditaionen |
|
AnwendungenDiese Mischung für die Duftlampe eignet sich für besinnliche Stunden und macht die Atmosphäre leicht und beschwingt. Cistrosenöl kann auch als Einzelessenz in der Duftlampe angewendet werden, dabei sollte aber eine geringe Dosierung benutzt werden, um den feinen, blumigen Duft zur Geltung zu bringen. |
|
|
|
Wissenswertes und SpeziellesDiese Öl kann auf zwei Arten gewonnen werden. Man kann es durch eine Lösungsmittelextraktion aus dem Harz oder durch eine Dampfdestillation der Blätter und Zweige des Strauchs erhalten. Das Harz des Strauches wurde bereits in der Antike geschätzt, man verwendete es zur Behandlung von Katarrh, Durchfall und Ruhr aber auch zur Förderung der Menstruation. |
|
|
© by Alexandra Schmid-Werren, 2006 |