Krauseminze (Spearmint)

Lateinischer Name
Weitere Namen
Familie
Mentha spicata
Speerminze, Rossminze, Waldminze, grüne Minze
Lamiaceae (Labiatae), Lippenblütler

 

Vorkommen
Beschreibung
Krauseminze ist im Mittelmeerraum heimisch und ist heute überall in Europa, China und den USA zu finden.
Diese Minze ist ein winterhartes, verzweigtes, mehrjähriges Kraut mit grünen, lanzettförmigen Blättern. Durch unterirdische Wurzeln verbreitet sie sich rasch. Die rosa- oder lilafarbenen Blüten bilden schlanke zylindrische Ähren.
Duft
Duftnote
warm, würzig-krautiger Minzgeschmack, deutlich süsslicher und erfrischender als der Duft anderer Minzen.
Kopfnote
Duftintensität
Passende Öle
Stark
Krauseminze mischt sich sehr gut mit Lavendel, Lavandin, Jasmin, Eukalyptus, Basilikum und Rosmarin. Es wird auch oft in Kombination mit Pfefferminze verwendet.
Yang
Element
Luft

 

Körperliche Wirkungen

Die Wirkungen auf den Körper entsprechen denen der Pfefferminze. Die Wirkung der Krauseminze ist jedoch weniger stark und eignet sich dabei besser für die Behandlung von Kindern. (Fragen sie dafür aber in jedem Fall einen erfahrenen Aromatherapeuten.)

Seelische Wirkungen

Die mentale Wirkung ist deutlich weniger stark als bei der Pfefferminze.

Anwendungen

wie Pfefferminze

Vorsicht

Krauseminzeöl soll nicht gleichzeitig mit homöopathischen Mitteln angewendet werden. Schwangere und Kinder sollen vorsichtig damit umgehen.

Wissenswertes und Spezielles

Das ätherische Öl wird durch Dampfdestillation aus den blühenden Sprossspitzen gewonnen.

In den USA wurde der Name "Spearmint" in den fünfziger Jahre durch ein Kaugummi, welcher mit dem Öl der Krauseminze aromatisiert wurde, weltberühmt.

 

© by Alexandra Schmid-Werren, 2006