Palmarosa
|
||
|
Lateinischer Name
|
Weitere Namen
|
Familie
|
|
Cymbopogon martinii
|
Ostindische Geranie, Türkische Geranie
|
Graminaceae,
Gräser |
|
Vorkommen
|
Beschreibung
|
|
Palmarosa stammt aus Indien und Pakistan und wird heute u.a. in Brasilien, Afrika, Indonesien und auf den Komoren angebaut.
|
Palmarosa
ist eine wildwachsende, bis zu 3 m hohe Graspflanze mit lange,
schlanken Halmen, an deren Spitzen die Blüten stehen. Die
Blätter duften stark.
Palmarose ist eng verwandt mit dem ebenfalls stark duftenden Zitronengrass und der Zitronelle. |
|
Duft
|
Duftnote
|
|
würzig-frisch, samtig, grasig, rosig, geranienähnlich
|
Herznote
|
|
Duftintensität
|
Passende Öle
|
|
Mittel
|
Dieses Öl mischt sich gut mit Geranie, Eichenmoos, Rosenholz, Sandelholz, Zedernholz, Zitrone und Blütenölen.
|
|
|
Element
|
|
Wasser
|
Körperliche WirkungenPalmarosaöl und das getrocknete Palmarosagras sind bekannte Ayurvedische Heilmittel, das Öl wird bei Neuralgien, Hexenschuss, Ischias und Rheuma verwendet, das Gras kommt vor allem bei Erkrankungen mit hohen Fieber zum Einsatz.Auch in der westlichen Heilkunde schätzt man Palmarosa aufgrund seiner antiseptischen und schweissregulierenden Wirkung. In Kombination mit Teebaum- und Lavendelöl wirkt es gut bei Infektionen, wie z.B. Grippe mit Fieber. Am häufigsten wird es in der Hautpflege gebraucht, dort pflegt es vor allem trockene und nährstoffarme Haut, es eignet sich auch für problematische, empfindliche Haut. Bei starker Schweissproduktion wirkt es regulierend und desodorierend. |
Seelische WirkungenIm seelischen Bereich kann man es bei Melancholie, Erschöpfungszuständen, Lustlosigkeit und leichten depressiven Verstimmungen anwenden. |
AnwendungenDer Duft eignet sich gut als Beigabe in einem selbstgemachten Deo. |
Wissenswertes und SpeziellesDas ätherische Öl entsteht durch Dampf- oder Wasserdestillation der Gräser.In Kosmetika und Seifen ist Palmarosa oft zu finden, da es lieblich und langanhaltend duftet. Im 18. Jahrhundert wurde Rosenöl mit Palmarosa "gestreckt" oder gefälscht. |
|
© by Alexandra
Schmid-Werren, 2006
|