Salbei

Lateinischer Name
Weitere Namen
Familie
Salvia officinalis
Edelsalbei, Gartensalbei, Zahnsalbei,
Salvia lavandulifolia,
Salvia triloba
Lamiaceae (Labiatae),
Lippenblütler

 

Vorkommen
Beschreibung
Salbei stammit ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, mittlerweile wächst er aber auch in heimischen Gärten. Er wird weltweit angebaut.
Salbei ist ein immergrüner, buschiger Strauch, der bis 80 cm hoch werden kann. Seine Basis ist stark verholzt, seine weichen Blätter schimmern silbrig. Salbeiblüten sind von tiefblauer bis violetter Farbe.
Duft
Duftnote
frisch, warm-würzig, krautig, kamferartig
Kopfnote
Duftintensität
Passende Öle
Mittel
Der Duft mischt sich gut mit Lavendel, Rosmarin, Zitrone und anderen Zitrusölen.
Yin
Element
Luft

 

Körperliche Wirkungen

Schon seit dem Mittelalter schätzt man den Salbei in der Frauenheilkunde. Er soll östrogenähnliche Stoffe enthalten, weshalb er sich zur Behandlung von schwacher oder ausbleibender Menstruation und Beschwerden im Klimakterium eignet. Seine krampflösende, anregende und uterusstärkende Eigenschaft wirkt dabei unterstützend.
Ausserdem benutzt man es dank dem antibiotischen und adstringierenden Effekt bei Störungen in Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen. Auch bei Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches wird es gerne empfohlen. 

Seelische Wirkungen

Auf der energetischen Ebene soll der Duft auf das Kehlkopf-Chakra wirken. Er begünstigt das freie Fliessen von Energie durch die Kehle und kann hilfreich sein, wenn durch emotionale Blockaden Schwierigkeiten in der Kommunikation auftreten.
Bei Konzentrationsschwäche wirkt es stimulierend und regt die Kreativität an.


Anwendungen

Salvia officinalis sollte nur in der Duftlampe verwendet werden.
Für Massagen und Inhalationen eignet sich die beiden anderen Sorten (triloba und lavandulifolia) besser.

Um das Kehlkopfchakra feinstofflich zu unterstützen und zu reinigen kann man 5 Tropfen Salbei in der Duftlampe in Wasser verdunsten lassen.

Vorsicht

Beim ätherischen Öl des Salvia officinalis ist grosse Vorsicht geboten, da es einen hohen Anteil an Thujon (bis 60%) enthält. Bei Überdosierung kann diese Substanz zu Krämpfen und Vergiftungserscheinungen führen.
Salvia lavandulifolia oder triloba enthalten weniger Thujon und sind zu bevorzugen.

Epileptiker und Schwangere dürfen auf keinen Fall Salbeiöl verwenden!!!

Auch bei Bluthochdruck sollte man das Öl vermeiden, da es die Adrenalinproduktion ankurbelt und den Blutdruck erhöhen kann.

Wissenswertes und Spezielles

Früher wurde der Salbei als Garant für ein langes Leben angesehen und wurde auch zum Schutz vor der Pest angewendet.

Das ätherische Öl gewinnt man durch Dampfdestillation der Blüten und Blätter.
 

© by Alexandra Schmid-Werren, 2006

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