Speik-Lavendel

Lateinischer Name
Weitere Namen
Familie
Lavandula latifolia
Lavandula spica, Spik-Lavendel, Speik, Spanischer Lavendel, Breitblättriger Lavendel
Lamiaceae (Labiatae), Lippenblütler

 

Vorkommen
Beschreibung
Speik-Lavendel ist in den Kalksteingebirgen in Frankreich und Spanien zu Hause. Dort wächst er in Höhen zwischen zwei- und fünfhundert Metern.
Es handelt sich um einen duftenden, immergrünen Strauch, der bis zu 1 Meter gross wird. Die lanzettenförmigen Blätter sind breiter und rauher als bei Echtem Lavendel. Die Blüten sind gedrungen und von trüber, graublauer Farbe.
Duft
Duftnote
frisch-krautig, kampferartig, durchdringender als andere Lavendelsorten
Herznote
Duftintensität
Passende Öle
Mittel
Speik-Lavendel mischt sich gut mit Rosmarin, Salbei, Lavandin, Lavendel, Eukalyptus, Rosenholz, Petitgrain, Zedernholz, Kiefer, Eichenmoos, Patchouli und Gewürzölen, ganz besonders mit Gewürznelkenöl.
Yin und Yang ausgeglichen
Element
Luft

 

Körperliche Wirkungen

Als abwehrstärkendes Hilfsmittel lässt sich Speik-Lavendel sehr gut einsetzen, da er die Bildung weisser Blutkörperchen fördert. Die Atemluft wird desinfiziert und die Ansteckungsgefahr eingedämmt. Bei Erkrankungen der Atemwege eignet es sich ebenfalls ausgezeichnet, da sie Essenz antiseptisch, schleim- und krampflösend sowie schmerzlindernd wirkt.

Seelische Wirkungen

Hier wirkt Speik-Lavendel bei mentaler Eschöpfung. Es ist herz-, magen- und gehirnstärkend. Seine wärmende und stärkende Wirkung wird als wohltuend empfunden.

Anwendungen

Für erholsamen Schlaf kann man 4 Tropfen Lavendel spica und 3 Tropfen Melisse in der Duftlampe mit Wasser verdunsten lassen.

Bei Erkältungskrankheiten gibt man 7 Tropfen Lavendel spica  und 3 Tropfen Latschenkiefer in eine Duftlampe mit Wasser.

Wissenswertes und Spezielles

Das ätherische Öl des Speikl-Lavendels wird durch Wasserdampfdestillation der Blütenstände gewonnen. Die Pflanze produziert dreimal mehr Öl als der Echte Lavendel und enthält bis zu 15 Prozent Kampfer. Daher duftet er auch deutlich anders als der gewöhnliche Lavendel.
 

© by Alexandra Schmid-Werren, 2006
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