Zimtblätter

Lateinischer Name
Weitere Namen
Familie
Cinnamomum ceylanicum
Cinnamomum verum, Echter Zimt, Ceylon-Zimt
Lauraceae,
Lorbeergewächse

 

Vorkommen
Beschreibung
Der Zimtbaum ist auf Sri Lanka (Ceylon, Madagaskar, den Komoren, in Südindien, Burma und Indochina heimisch.
Dieser tropische, immergrüne Baum kann bis 15 m hoch werden und hat starke Äste mit dicker, schuppiger Rinde. Seine Blätter sind grünglänzend, ledrig und eiförmig-lanzettartig, sie verströmen einen würzigen Geruch, wenn sie zerdrückt werden.
Es gibt ungefähr 275 verschiedene Zimtbaumarten.
Duft
Duftnote
herb, würzig
Fussnote
Duftintensität
Passende Öle
Stark
Zum Zimtblätteröl passen die Düfte von Ylang-Ylang, Weihrauch, Jasmin, Ingwer, Gewürznelke, Orange, Grapefruit und Limette.
Yang
Element
Feuer

 

Körperliche Wirkungen

Zimtblätteröl hat einen niedrigeren Zimtaldehydgehalt als das Zimtrindenöl, es wirkt deshalb auf der Haut milder. In konzentrierter Form ist es aber trotzdem noch haut- und schleimhautreizend!
Zimtblätteröl wirkt stark antiseptisch, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und erwärmend. Man benutzt es deshalb bei Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen, Grippe und Bronchitis.
Da es zusätzlich noch krampflösendend und schmerzstillend wirkt, kommt es auch bei Verdauungsproblemen, Menstruationsbeschwerden, Koliken, Arthritis, Gelenkschmerzen und Muskelverhärtungen zum Einsatz.
 

Seelische Wirkungen

Zimtblätteröl belebt bei Schwächezuständen und Erschöpfung, es hat jedoch nicht den warmen und umhüllenden Duft des Zimtrindenöls.

Anwendungen

Zimtblätteröl muss sorgfältig dosiert werden.
Für die Herstellung von Massageölen sollten sie stets das Zimtblätteröl verwenden.
Für die Anwendung in der Duftlampe hat das Zimtrindenöl den gewinnenderen Duft.

Achten Sie beim Kauf auf die genaue Bezeichnung!

Vorsicht

Zimtblätteröl darf nie unverdünnt auf die Haut oder Schleimhaut gebracht werden!

In der Schwangerschaft müssen Sie auf Zimtblätteröl verzichten!

Wissenswertes und Spezielles

Zimtblätteröl ist preiswerter als das Öl der Zimtrinde. Man gewinnt es durch Wasserdampfdestillation der Blätter; für 1 kg Zimtblätteröl braucht man weniger Pflanzenmaterial als bei dem der Rinde.
 

© by Alexandra Schmid-Werren, 2006

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