Gewinnung und Aussehen:
Hanföl wird durch Kaltpressung aus den Samen (Nüsschen) der Hanfpflanze gewonnen. Die Substanz ist grünlich-braun.Geruch:
Das Öl der Hanfpflanze riecht würzig-nussig, manchmal krautig.Charakter:
trocknendHaltbarkeit:
Geöffnet kann man Hanföl etwa vier Wochen aufbewahren.Für wen eignet sich das Öl?
Hanföl hat sich bei Neurodermitis, Ekzemen und anderen Hautkrankheiten bewährt. Hier wird es mit Jojobaöl gemischt, damit es besser in die Haut einzieht. Es fördert die Zellerneuerung.
Besonderheiten:
Beim Wort "Hanf" taucht heutzutage automatisch der Begriff "Haschisch" auf. Hanföl enthält aber kein Haschisch (chemischer Begriff: THC = Tetrahydrocannabiol). In Europa werden Züchtungen für die Ölherstellung verwendet, die praktisch kein THC enthalten.
Hanföl enthält allerdings Linolsäure und Alpha-Linolensäure in einem optimalen Verhältnis von 3:1, was nur in ganz wenigen Pflanzenölen der Fall ist. Dieses Verhältnis wirkt sich besonders wertvoll auf das Immunsystem und den Zellaufbau aus. Seit kurzem hat man noch eine weitere ungesättigte Fettsäure im Hanföl entdeckt: Die Omega-3-Stearidonsäure, welche sehr wichtig für den Hormonhaushalt, die Nerven- und Muskelfunktion ist, und sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Dank all diesen Eigenschaften eignet es sich deshalb sehr gut zur Einnahme. Zum Schutz der Gefässe vor Artheriosklerose und zur Senkung des Cholesterinspiegels ist Hanföl innerlich angewendet sehr hilfreich.
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