Gewinnung und Aussehen:
Das Öl wird durch Kaltpressung der olivengrossen Samen (Nüsse) des Jojobastrauches gewonnen. Es enthält etwa 50 % Wachs, welches aus den Estern der ungesättigten Fettöle mit Fettalkoholen besteht. Seine Farbe ist goldgelb.Geruch:
neutral, kaum EigengeruchCharakter:
Jojobaöl ist flüssiges Wachs, das Temperaturen bis zu 300 °C aushält. Im Kühlschrank erstarrt es, schmilzt aber wieder bei Raumtemperatur.Haltbarkeit:
Jojobaöl wir selbst nach Jahren nicht ranzig, es kann fast unbegrenzt lange aufbewahrt werden.Für wen eignet sich das Öl?
Dieses Öl ist mittlerweile sehr beliebt in der Hautpflege, da es dem menschlichen Hautfett sehr ähnlich ist und deshalb leich in die Haut eindringt. Es lässt sich gut und gleichmässig verteilen und schützt die Haut nachhaltig vor Feuchtigkeitsverlust. Gerade bei juckender Haut, auch Neurodermitis, verschafft das Öl Linderung, indem es die Haut glatt und geschmeidig macht. Empfindliche und trockene Haut oder durch Heizungsluft oder Klimaanlagen gereizte Haut wird wieder widerstandsfähiger.
Durch den hohen Vitamin-E-Gehalt wird das Bindegewebe der Haut gestrafft und beugt somit auch der Faltenbildung vor. Bei Schwangerschaftsstreifen und Narben kommt diese Eigenschft zum Tragen.
Besonderheiten:
Jojobaöl hat einen natürlich Lichtschutzfaktor von etwa 4.
Man kann dieses Öl sehr gut mit anderen Pflanzenölen mischen, welche weniger haltbar sind. Es gibt diesen Ölen mehr Stabilität gegen das Ranzigwerden.
Jojobaöl kam ab den 70er Jahren zum Einsatz. Es diente damals als Ersatz des Walrats. Dieses Schädelfett des Pottwales wurde in dieser Zeit verboten.
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