Nachtkerzenöl

 

Gewinnung und Aussehen:

Das Nachtkerzenöl gewinnt man durch Kaltpressung aus den Samen der Nachtkerze (Oenothera biennis), welche ursprünglich aus Nordamerika stammt. Es ist von gelb-grünlicher Farbe.

Geruch:

intensiv nussig

Charakter:

trocknend, zieht schnell ein

Haltbarkeit:

Nachtkerzenöl ist sehr oxidationsanfällig und wird deshalb meistens in Kapseln verpackt.

Für wen eignet sich das Öl?

Dieses Öl wurde sehr gründlich untersucht. Dabei fand man heraus, dass es eines der wenigen Öle ist, das Gamma-Linolensäure enthält, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, welche ein notwendiger Bestandeil unserer Hautzellen ist und die Bildung natürlicher entzündungshemmender und juckreizstillenedr Botenstoffe reguliert.
Nachtkerzenöl stärkt deshalb die Haut und deren Immunsystem, es ist ein "Erste-Hilfe"-Mittel bei vielen Hauterkrankungen, da es auf den Zellstoffwechsel, die Talgproduktion, die Elastizität und die Regeneration der Haut einen günstigen Einfluss hat. Bei Neurodermitis hat es sich bereits gut bewährt.
Ausserdem hat man erforscht, dass Nachtkerzenöl eine positive, ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt hat, weshalb es häufig Frauen beim prämenstruellen Syndrom (PMS) empfohlen wird. Es soll auch Ruhe und Gelassenheit vermitteln und ein Balsam sein, wenn die Nerven "bloss" liegen.

Besonderheiten:

Bereits die nordamerikanischen Ureinwohner wussten um die unvergleichliche Wirkung der Nachtkerze. Schon vor 500 Jahren zerstampften sie die Samen der Pflanze und legten sie gegen Hautausschläge auf.

Für eine äusserliche Anwendung mischt man Nachtkerzenöl am besten mit Jojobaöl.

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