Sanddornöl

 

Gewinnung und Aussehen:

Dieses wertvolle Öl wird aus dem Fruchtfleisch der orangen, beerenartigen Früchten des Sanddorn (Hippophae rhamnoides) gewonnen, seine Farbe ist von intensivem orange.

Geruch:

fruchtig-frisch

Charakter:

trocknend, zieht rasch ein

Haltbarkeit:

Sandornöl ist nur begrenzt haltbar, weil es in Verbindung mit Sauerstoff schnell oxidiert.

Für wen eignet sich das Öl?

Sanddornöl eignet sich ausgezeichnet, um die Haut vor Umwelteinflüssen zu schützen, da es die Hautzellen vor Schädigungen beschützt. Es hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und hat sich in der Pflege von entzündeter, ekzematischer und irriterter Haut bereits sehr gut bewährt. Die enthaltene Palmitoleinsäure, die der hauteigenen Fettsäure sehr ähnlich ist,  wirkt heilend und regenerierend. Die Pflanzenfarbstoffe (sog. Flavonoide) schützen die Zellen vor freien Radikalen. Sie machen sie unschädlich, indem sie sich mit ihnen verbinden und gleichzeitig die Zellmembran abdichten, so dass sie nicht eindringen können; somit wird die Zelle auch widerstandsfähiger. Das Reparatur-Programm der Haut wird unterstützt, sie altert weniger schnell.
Vor allem im Gesicht, das der Sonneneinstrahlung und Umweltbelastung am meisten ausgesetzt ist, kann Sanddornöl eine schützende Hautpflege sein.
Auch bei jugendlicher Problemhaut (besonders bei der schweren phlegmonösen Akne) hat es sich bewährt, ebenso bei der Pflege von irritierter, trockener und spröder Haut.
Da das Öl von intensiver oranger Farbe ist, sollte es mit anderen Basisölen vermischt werden. Es genügt bereits eine Konzentration von 1% (ca. 20 Tropfen auf 100 ml Pflanzenöl).

Besonderheiten:

Sanddorn schützt sich durch seine Inhaltssotffe selber sehr gut vor Fäulnis und Oxidation, was vermuten liess, dass sie auch auf den menschlichen Organismus einen ähnlichen Mechanismus entfalten würden. In Russland wurde die medizinische Wirkung von Sanddorn intensiv erforscht und wird dort mittlerweile mit Erfolg u.a. zur Behandlung von Schädigungen durch UV-Strahlen, zur Vor- und Nachsorge bei Strahlentherapie in der Krebsbehandlung sowie zur Wundbehandlung verwendet.

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