Weizenkeimöl

 

Gewinnung und Aussehen:

Weizenkeimöl gewinnt man durch Kaltpressung der Keimlinge des Weizens (Triticum aestivum). Diese enthalten die lebenswichtigen Stoffe, die es der Pflanze ermöglichen, widerstandskräftig und stark zu wachsen. Genau diese Inhaltsstoffe machen das orange-rötliche Öl sowohl in der Küche als auch in der Hautpflege so gesund.

Geruch:

kräftig, getreidig

Charakter:

trocknend, zieht rasch in die Haut ein

Haltbarkeit:

Weizenkeimöl ist sehr reaktionsfreudig und verbindet sich schnell mit Sauerstoff (Oxidation). Deshalb ist es nur begrenzt haltbar und wird rasch ranzig, vor allem wenn es nicht kühl und dunkel gelagert wird.

Für wen eignet sich das Öl?

Aufgrund seines hohen Gehalts an wertvollem Vitamin E ist es ein ausgezeichnetes Öl für die gesunde Ernährung, es soll einen positiven Effekt auf Herz-Kreislaufprobleme, Schmerzen und Entzündungen haben.  Es unterstürzt die Drüsenfunktionen und wirkt zellerneuernd.
Äusserlich angewendet hilft Weizenkeimöl dem frühzeitigen Alterungsprozess der Haut vorzubeugen und sie widerstandsfähiger zu machen. Es hat einen positiven Effekt auf das Bindegewebe und eignet sich vor allem für die reifere und trockene Haut. Es hat sich aber auch bei Ekzemen bewährt.

Besonderheiten:

Weizenkeimöl hat einen intensiven Eigengeruch und kann auch die Kleidung verfärben, wenn man es pur als Massageöl verwendet. Deshalb sollte es besser im Verhältnis 1:9 mit anderen Pflanzenölen vermischt werden.

In der Ernährung kann man das Weizenkeimöl vor allem für Salate verwenden, denn das kaltgepresste Öl sollte nicht stark erhitzt werden.

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